Rauchschwalben - Hirundo rustica

 

Die Rauchschwalbe ist im Sommer in der Nähe von Bauernhöfen ein gewohnter Anblick, da sie bevorzugt in Ställen und Scheunen brütet, wo sie immer ausreichend große Fliegen findet. Sie fängt diese im Flug und benutzt ihren langen Schwanz als Steuer, um seitlich auszuweichen und rasch zu wenden. An ihren Schwanzspitzen und ihrer tief rostroten Kehle erkennt man sie meist im Flug.

 

Die Rauchschwalbe ist ein Zugvogel. Wenn sie im April/Mai nach Mitteleuropa aus ihrem Winterquartier zurückkehren, bauen oder verbessern sie ihre Nester. Das Weibchen legt 3-6 Eier und brütet diese 12-18 Tage. Nach 20-24 Tagen fliegen die Jungen aus, werden dann von den Elternvögeln noch außerhalb des Nestes gefüttert. Die meisten Paare brüten zweimal während ihres Sommer Aufenthaltes. 

Spätestens im Oktober machen sie sich auf den Weg in ihr Winterquartier, welches südlich der Sahara in Mittel- oder Südafrika liegt.

 

 

 

In diesem Jahr beobachtete ich die Rauchschwalben in der Nähe eines Bauernhofes. Sie saßen auf einer Stromleitung, flogen manchmal alle gemeinsam auf, um nach kurzer Zeit sich wieder nieder zu lassen. Immer wenn ein Altvogel in die Nähe kam, bewegte sich ein Jungvogel hin und her, dies als Zeichen für den Elternvogel, dass er gefüttert werden will.

Hier zeige ich einige Szenen dieser Fütterung auf der Stromleitung, die sich in Sekundenschnelle abspielte, wobei die Altvögel die Jungen im Flug füttern.