Wanderfalken - Falco peregrinus

Lange Zeit war der Bestand der Wanderfalken sehr gefährdet. Illegale Fänge und Umweltgifte brachten den Wanderfalken an den Rand des Aussterbens.

Dank einiger Schutzmaßnahmen und Verbote bestimmter Chemikalien haben zu deutlicher Erholung der Brutbestände geführt. 

 

Am Funkmeldeturm unseres Ortes ist ein Nistkasten angebracht, in welchem ein Wanderfalken-Paar jährlich brütet.

 

Im vergangenen Jahr, als ich erstmalig davon erfahren hatte, haben sie keinen Nachwuchs gehabt.

Im Sommer 2018 hat es wieder einmal geklappt, und ein Jungfalke hat bisher überlebt, der - jetzt ist Ende August - mit den Eltern hoch oben über die Felder kreist.

Der vor Unwettern gut geschützte Nistkasten

 

Ein wachsamer Elternteil sitzt oben in Höhe des Nistkastens und beobachtet meine Anwesenheit.

 

 

An einem Spätnachmittag, Anfang Juni, während ich mich auf dem nahe liegenden Feld aufhielt, zog ein Altvogel schreiend seine Kreise.

 

Mitte Juni entdeckte ich den jungen Wanderfalken auf einem Platteau des Fernmeldeturms sitzen, während ein Altvogel auf der höchsten Spitze der Antenne saß und aufmerksam die Gegend beobachtete.

Bei meinem nächsten Besuch war ich sehr erstaunt, als der Jungvogel seine Kreise über den Feldern zog. Leider flog er schon sehr r hoch, daher sind die Fotos nicht vom Besten.

Sein Landemanöver auf der Ballustrade war nicht einfach, das musste er zu diesem Zeitpunkt noch lernen. Deshalb zog er es dann auch vor, sich unten auf den Boden zu setzen.

Danach habe ich die Wanderfalken-Familie nicht mehr so sichten können, dass ich ein Foto machen konnte. Ich weiß nur, dass sie auch jetzt - Ende August - noch in der Nähe sind und immer mal wieder schreiend ihre Kreis ziehen.

Da kann ich nur gespannt sein, ob sie im nächsten Jahr wieder einen Bruterfolg haben werden.

 

 

Ich hoffe, dieser kleine Beitrag findet eure Zustimmung.

Über einen Eintrag in mein Gästebuch würde ich mich freuen.

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Kritik wird ebenfalls angenommen.

Liebe Grüße

Ruth